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SCHIMMEL UND FEUCHTIGKEIT VERMEIDEN: 7 HÄUFIGE LÜFTUNGSFEHLER IM HAUS | FAIRAIR

SCHIMMEL UND FEUCHTIGKEIT VERMEIDEN: 7 HÄUFIGE LÜFTUNGSFEHLER IM HAUS | FAIRAIR

Schimmel und Feuchtigkeit im Haus vermeiden? Entdecken Sie 7 häufige Lüftungsfehler und lesen Sie, wie Sie Ihr Zuhause gesund und richtig belüftet halten.

 

Schimmel und Feuchtigkeit vermeiden: 7 häufige Lüftungsfehler im Haus

Ein gesundes Zuhause beginnt mit guter Lüftung. Trotzdem läuft in vielen Wohnungen und Häusern noch immer einiges schief. Schimmel an den Wänden, Kondenswasser an den Fenstern und stickige Luft entstehen oft nicht durch einen einzelnen großen Fehler, sondern durch eine Kombination kleiner Gewohnheiten.

Bei fairair sehen wir täglich, wie wichtig eine gute Lüftung für ein gesundes Raumklima ist. Gerade in gut gedämmten Wohnungen ist es entscheidend, dass verbrauchte und feuchte Luft kontinuierlich abgeführt wird und frische Luft nachströmen kann.

In diesem Blog zeigen wir die häufigsten Fehler und erklären, was Sie tun können, um Feuchtigkeit und Schimmel im Haus zu vermeiden.



1. Nur gelegentlich ein Fenster öffnen

Viele Bewohner denken, dass es ausreicht, ein Fenster für zehn Minuten zu öffnen. Das hilft zwar kurz beim Stoßlüften, ist aber nicht dasselbe wie dauerhaftes Lüften. Die Luftqualität verschlechtert sich danach oft schnell wieder.

Richtiges Lüften muss kontinuierlich stattfinden, also 24 Stunden am Tag. Auch wenn Sie nicht zu Hause sind und auch während des Schlafens. Nur so wird feuchte und belastete Luft dauerhaft aus der Wohnung abgeführt.


2. Denken, dass ein offenes Fenster ausreicht

Für eine gute Luftzirkulation reicht ein einziges offenes Fenster meist nicht aus. In vielen Wohnungen funktioniert die Lüftung erst richtig, wenn an mehreren Seiten Luft strömen kann.

Haben Sie Lüftungsgitter, kleine Lüftungsklappen oder natürliche Zuluft? Dann sollten diese nicht unnötig geschlossen werden. Ohne Luftzirkulation bleibt Feuchtigkeit im Raum und das Risiko für Schimmel steigt.



3. Das Lüftungssystem ausschalten

Ein Lüftungssystem ist nicht ohne Grund vorhanden. Trotzdem schalten Bewohner manchmal die mechanische Lüftung oder eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (WRG) aus, zum Beispiel wegen Geräuschen, Zugluft oder Energieverbrauch.

Das ist in der Regel keine gute Idee. Das System sollte dauerhaft laufen, um verbrauchte Luft, Feuchtigkeit und CO2 abzuführen. Gerade in Häusern mit mechanischer Lüftung oder WRG ist das die Grundlage für ein gesundes Raumklima.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass das System viel Lärm macht oder nicht richtig funktioniert, ist Wartung oder Kontrolle in den meisten Fällen sinnvoller als das Ausschalten.



4. Feuchtigkeit beim Duschen, Kochen und Wäschetrocknen falsch behandeln

Feuchtigkeit entsteht täglich im Haus. Denken Sie an Duschen, Kochen, Putzen, Wäschetrocknen und mehrere Personen im Haushalt. In solchen Momenten sollte zusätzlich gelüftet werden.

Stellen Sie die Lüftung beim Duschen und Kochen höher. Halten Sie beim Duschen die Badezimmertür geschlossen und trocknen Sie danach Boden und Wände möglichst gut ab. Nutzen Sie beim Kochen die Dunstabzugshaube und kochen Sie möglichst mit Deckeln auf den Töpfen.

Wäsche sollte am besten draußen oder in einem gut belüfteten Raum getrocknet werden.



5. Das Haus zu kühl halten

Eine zu niedrige Raumtemperatur erhöht das Risiko von Kondenswasser und Schimmel. Kalte Oberflächen ziehen Feuchtigkeit an. Dadurch schlägt sich Wasserdampf schneller an Wänden, Fenstern und in Ecken nieder.

Regelmäßiges Heizen hilft dabei, das Zuhause trockener und gesünder zu halten. Wer aus Kostengründen wenig heizt, erhöht damit auch das Risiko von Feuchtigkeitsproblemen.



6. Lüftungsgitter oder Spalten verschließen

Manchmal werden Lüftungsgitter geschlossen, um Zugluft zu vermeiden oder Wärme zu sparen. Auch die Spalten unter Innentüren werden gelegentlich abgedichtet. Das scheint logisch, behindert jedoch die Luftzirkulation.

Lüftungsgitter, Zuluftöffnungen und die Luftführung unter Türen sind oft Teil des Lüftungskonzepts eines Hauses. Wenn Sie diese verschließen, funktioniert das System weniger gut.



7. Zu spät bemerken, dass die Luftqualität schlecht ist

Schlechte Lüftung fällt nicht immer sofort auf. Wenn Schimmel sichtbar wird, besteht das Problem oft schon länger. Deshalb kann es sinnvoll sein, die Luftfeuchtigkeit und Luftqualität im Haus besser im Blick zu behalten.

Ein Hygrometer zeigt an, ob die Luftfeuchtigkeit zu hoch wird. Ein CO2-Messgerät kann zusätzlich helfen, die Luftqualität und den Luftaustausch besser einzuschätzen, besonders in Schlafzimmern und Wohnräumen.



Was tun, wenn Schimmel oder Feuchtigkeit trotzdem zurückkehren?

Manchmal machen Sie alles richtig und Feuchtigkeit oder Schimmel kommen trotzdem zurück. Dann liegt die Ursache oft tiefer, zum Beispiel bei einer Undichtigkeit, einer Wärmebrücke, unzureichender Dämmung, einem schlecht eingestellten Lüftungssystem, verschmutzten oder verstopften Filtern oder mangelnder Wartung der Lüftungsanlage.

In diesem Fall ist es sinnvoll, nicht nur das Verhalten, sondern auch die Technik des Hauses überprüfen zu lassen.



Gute Lüftung beginnt mit guter Wartung

Ein Lüftungssystem funktioniert nur dann richtig, wenn es auch gut gewartet wird. Gerade bei mechanischer Lüftung und WRG spielen saubere Filter eine wichtige Rolle. Verschmutzte Filter behindern den Luftstrom und führen zu schlechterer Lüftung, höherem Energieverbrauch und einem ungesünderen Raumklima.

Deshalb ist es wichtig, die Filter rechtzeitig zu wechseln und das System regelmäßig zu kontrollieren.



fairair Tipp

Möchten Sie Feuchtigkeit, Schimmel und ungesunde Luft im Haus vermeiden? Dann sorgen Sie dafür, dass Ihr Lüftungssystem dauerhaft richtig funktioniert und wechseln Sie Ihre Filter rechtzeitig. Gute Lüftung ist kein Luxus, sondern eine Grundvoraussetzung für Ihre Gesundheit.

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